Das Islandpferd

Islandpferde gibt es in Deutschland seit den 50iger Jahren. Mittlerweile gehören sie zur der drittgrößten Rasse hierzulande. Dieser großen Beliebtheit erfreuen sie sich in erster Linie, da sie eben mehr sind als nur Ponies. Ein ausgewogener, gutmütigen Charakter und Arbeitswille sind die besonderen Merkmale des Islandpferdes. Somit sind sie insbesondere für Kinder, wie auch für Menschen, die das Reiten erlernen wollen, die idealen Pferde. Aber auch erfahrende Reiter kommen auf ihre Kosten, denn Islandpferde sind die perfekten Freizeitbegleiter, mit denen man stundenlang über Stock und Stein reiten kann.
Islandpferde gehören zu den sogenannten Robustrassen. Sie können das ganze Jahr über draußen stehen und passen sich jeder Jahreszeit an. Im Winter sehen sie mit ihrem dicken Fell und dichtem Behang ganz kuschelig aus und im Sommer erkennt man ihren eleganten Körperbau, der es zu einem wunderbaren Reitpferd macht.
Neben Schritt, Trab und Galopp verfügen die Isländer über ein bis zwei weitere Gangarten: Tölt und Rennpaß. Insbesondere der Tölt macht das Reiten auf Islandpferden zu einem besonderen Erlebnis. Die Gangart ist eine Art schneller Schritt und besonders weich zu sitzen. Dadurch eignen sich diese Pferde auch gut für Therapiezwecke oder Menschen mit Rückenproblemen.